Die Suche nach einer vermeintlichen Großkatze am Geiseltalsee im südlichen Sachsen-Anhalt ist offiziell beendet. Das sagte der Bürgermeister der Stadt Braunsbedra, Steffen Schmitz, heute der Deutschen Presse-Agentur.
Eine Nachstellung des Originalvideos, das am Montag eine großangelegte Suche ausgelöst hatte, habe die Größenverhältnisse des Tieres deutlich gemacht. Der Aufnahmeort in der Nähe einer Strandbar sei leicht ausfindig zu machen gewesen, so der CDU-Politiker.
Welches Tier – offenbar mehrfach – gesichtet und gefilmt wurde, steht weiter nicht fest: „Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit Sicherheit sagen“, sagte Susanne Lange von der Pressestelle des Landratsamts.
Gestern Abend hatte das Landratsamt darüber informiert, dass das mutmaßliche Raubtier kleiner als zunächst vermutet sei. Diese Einschätzung habe sich nach der Sichtung eines weiteren Videos des Tieres ergeben.
Das vermeintliche Raubtier wurde am Freitagabend im Bereich des Hafens am Geiseltalsee in Braunsbedra im Saalekreis erstmals gesichtet. Eine Mitarbeiterin des Landratsamts hatte ein Video aufgenommen. Es wurde daraufhin angenommen, dass es sich bei dem Tier um einen Puma handeln könnte.