In seinem Buch über die britischen Premierminister schreibt Andrew Gimson: “Erst geben wir ihnen einen unmöglichen Job, später dann die Schuld dafür, wenn alles schiefgeht. Er oder sie dient uns als Sündenbock.” Sollte Keir Starmer je diese Sätze lesen, dürfte er seufzen und nicken. Viel deutet darauf hin, dass er bald deutlich mehr Zeit zur Lektüre vergnüglicher Bücher haben wird. Das ist unfair für die Person Starmer – und problematisch für Großbritannien. Eine neue Führungsfigur in der Downing Street 10 wäre Nummer sieben seit dem Brexit-Votum 2016. Das missfällt auch den Finanzmärkten.