Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Abkommen

Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Abkommen
June 14, 2026

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Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Abkommen

„Nach intensiven Gesprächen freuen wir uns, bekanntgeben zu können, dass das Friedensabkommen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran erzielt wurde“, so Sharif auf X. Eine Einigung mit dem Iran sei „jetzt vollständig“, erklärte auch US-Präsident Donald Trump. Die Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt werde aufgehoben, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine. Er hatte zuvor wiederholt eine Unterzeichnung für Sonntag angekündigt.

Der Iran kündigte ein sofortiges und dauerhaftes Ende des Krieges und der Militäreinsätze an verschiedenen Fronten noch in dieser Nacht an. Das gelte auch für den Libanon, erklärte der iranische Vize-Außenminister.


AP/Alex Brandon

Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif

Zudem beginne dann die Aufhebung der US-Seeblockade gegen die Islamische Republik, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Politiker. Die Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen sollen in einem Zeitraum von 60 Tagen stattfinden, erklärte er weiter. Sollte die Gegenseite gegen Vereinbarungen verstoßen, werde der Iran eigene Maßnahmen ergreifen.

Der Ölpreis gab indes deutlich nach. Der Preis für die Nordseesorte Brent fiel am Abend auf 83,51 Dollar je Barrel und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Das US-Leichtöl WTI verbilligte sich auf ein Tagestief von 80,25 Dollar.

Trump kritisiert Netanjahu scharf

Nach israelischen Angriffen auf südliche Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut zog der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf weitere Gespräche mit den USA zwischenzeitlich in Zweifel. Der iranische Verhandlungsführer Ghalibaf hatte erklärt, der israelische Angriff auf Beirut habe gezeigt, dass die USA ihre Zusagen an Teheran entweder nicht einhalten wollten oder dies nicht könnten.

Ein hochrangiger iranischer Militärvertreter erklärte laut Medienberichten, der Angriff auf Beirut werde „nicht ungestraft“ bleiben. Der iranische Präsident Massud Peseschkian sagte dagegen, der oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran halte am „Weg des Dialogs“ mit den USA fest.

Gegenüber dem Nachrichtenportal Axios kritisierte Trump den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu infolge der Angriffe scharf: „Das ist so schlimm – ich konnte es nicht fassen. Eine Stunde, bevor wir das Abkommen unterzeichnen sollten.“ Über den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu sagte er weiter: „Warum musste Bibi einen verdammten Angriff starten? Ich war so stinksauer. Ich habe ihn das wissen lassen. Er hat absolut kein Urteilsvermögen.“

Israel und Hisbollah mit gegenseitigen Angriffen

Der Iran machte ein Abkommen mit den USA von einer umfassenden Waffenruhe auch im Libanon abhängig. Die israelische Armee hatte in der Früh nach eigenen Angaben Luftangriffe auf die südlichen Vororte von Beirut geflogen, die zu den Hochburgen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz zählen. Dem libanesischen Zivilschutz wurden bei dem Angriff mindestens drei Menschen getötet und sechs weitere verletzt.

Auch im Süden des Libanon gab es laut Berichten der Nachrichtenagentur NNA israelische Angriffe auf mehr als ein Dutzend Ortschaften. Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei feuert die Hisbollah seither immer wieder Raketen auf Israel ab. Am Abend meldete Israel erneut Beschuss durch die Miliz.

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