Die Zahl der jungen Frauen und Männer, die ein Freiwilliges Sozialjahr (FSJ) machen, nimmt weiter zu. 2025 gab es rund 1.900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 1.200 davon waren Frauen, zeigt die aktuelle Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ durch Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ).
2024 waren es noch 1.700. Vor der gesetzlichen Verankerung im Jahr 2012 absolvierten überhaupt nur 300 bis 400 Personen pro Jahr ein Freiwilliges Sozialjahr.
Höchstes Engagement im Rettungswesen
Am häufigsten haben sich die Freiwilligen zuletzt im Rettungswesen engagiert, gefolgt von der Sozial- und Behindertenhilfe und der Betreuung von Kindern und älteren Menschen. Die bei Weitem meisten Teilnehmenden kommen aus Niederösterreich (730), gefolgt von Wien (352) und Oberösterreich (243).
75 Prozent aller Teilnehmenden – im Schnitt waren sie 19 Jahre alt – haben bei einer Evaluierung angegeben, dass sie auch in Zukunft im Sozialbereich arbeiten wollen. Beim Roten Kreuz etwa sind nach dem FSJ knapp die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter für die Organisation tätig.
Formal handelt es sich beim Freiwilligen Sozialjahr, das zwischen sechs und zwölf Monate dauern kann, um ein Ausbildungsverhältnis, die Teilnahme ist ab 17 Jahren möglich.