“Während der Herrschaft von Shāpūr, dem Sohn von Hormizd, kamen die Araber und eroberten die Ufer des Flusses Ulē. Viele Jahre lang hielten sie diese mit Kavallerieangriffen besetzt, bis Shāpūr den Thron bestieg, die Araber vertrieb und ihnen das Land wegnahm. Er vernichtete viele arabische Könige und richtete großes Blutvergießen an.” Aus diesem kurzen Ausschnitt aus dem Bun-dahišn, einem religiösen Text, der zur Zeit der Sasaniden (2244–451 n. Chr.) verfasst wurde, lässt sich ein von der Arabischen Halbinsel ausgehendes Bedrohungsszenario erkennen. Schapur II. (309–379 n. Chr.) schlug dabei erbarmungslos zurück.