Für all jene, die dem Multimilliardär Jeff Bezos den Wandel vom aufrechten Demokraten zum Donald-Trump-Groupie nicht verzeihen, ist die Krise der Washington Post leicht erklärt: Nachdem Bezos 2013 das US-amerikanische Traditionsblatt kaufte und sich nach Trumps erstem Wahlsieg zum leuchtenden Retter der Demokratie hochstilisierte, wechselte er nun die politische Seite: Er schmiss sich an Trump und die MAGA-Bewegung heran, zwang die Washington Post zu einem Rechtsruck und spart sie jetzt zu Tode, während sein Amazon-Konzern mit einer unerträglichen und sündteuren Doku PR für die First Lady Melania betreibt.