Die Wirtschaftskammer rechnet für heuer mit einer moderaten Trendwende bei Österreichs Exporten. Im Vorjahr 2025 seien die Ausfuhren in Richtung USA, Deutschland und China noch eingebrochen – zum Teil abgefedert durch gestiegene Exporte in Richtung Italien, Tschechien und Großbritannien.
2026 sollen sie wieder auf rund 192 Milliarden Euro steigen. Die offiziellen Außenhandelszahlen für 2025 werden Anfang März von der Statistik Austria veröffentlicht.
Die WKO rechnet für voriges Jahr mit einem erneuten Rückgang um 1,2 Prozent auf etwa 189 Mrd. Euro. Grund hierfür sei ein Einbruch der Exporte in die Vereinigten Staaten um 21,4 Prozent oder 3,5 Mrd. Euro. Ins benachbarte Deutschland sei das Exportvolumen um 1,9 Prozent bzw. 1,1 Mrd. gefallen. Auch in Richtung China fielen die Ausfuhren um 4,5 Prozent (240 Mio. Euro).
Zum Teil ausgeglichen wurden die Rückgänge durch gestiegene Ausfuhren nach Italien (7n Prozent oder 830 Mio. Euro). Auch die Exporte in die Tschechische Republik (6 Prozent bzw. 410. Mio. Euro Plus), ins Vereinigte Königreich (7,2 Prozent), in die Niederland (8,8 Prozent) und nach Rumänien (5,9 Prozent) halfen den Rückgang abzufedern.